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„elchorado“ setzt musikalischen Glanzpunkt

Bewegendes Konzert der Elchinger Chöre in der St.-Otmar-Kantorei – Glanzleistung innerhalb kurzer Zeit

Es war ein knapp zweistündiges Konzert mit geistlich-klassischer Musik, das die Seele doppelt tief berührte: Zum einen durch das erfüllende Klangbild der Chöre, Solisten und Instrumentalisten, zum anderen durch das hohe, Perfektion bringende Engagement aller Beteiligten.


Neresheim-Elchingen. Speziell Dirigent Dr. Florian Hofmann hat mit den Elchinger Chören Herausragendes geschaffen. „Das war eine große Leistung für Laienchöre“, brachte Familie Kienle die Stimmen aus dem Publikum auf den Punkt. Auch Bürgermeister Gerd Dannenmann und Elchingens Ortsvorsteher Nikolaus Rupp waren „begeistert von der großen Vielfalt und Qualität“. Und selbst Dirigent Dr. Florian Hofmann sprach bei aller Zurückhaltung und Bescheidenheit schon weit im Vorfeld der Veranstaltung vom 6BDQUO,Anspruchsvollsten, das wir je gemacht haben6LDQUO,.
Anlass des Konzertes war der Beginn des Jubiläumsjahres „15 Jahre junger Chor elchorado“. Unterstützt wurde der äußerst ambitionierte Elchinger Chor dabei vom Chor der St.-Otmar-Kantorei und eingeladener Solisten und Instrumentalisten. Zwei Chöre, drei Solisten, 15 Musiker und ein unglaublich schwieriges Programm. Schon nach den ersten Takten des anspruchsvollen „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy stellt sich da die Frage: „Wie ist das möglich?“ „Wir haben gut ein halbes Jahr geübt“ verrät Chormitglied Sabine Puscher, „und gestern haben sich dann zum ersten Mal alle getroffen“.
Die langen und intensiven Vorbereitungszeiten der einzelnen Elemente sind ein Teil der Antwort, weitere finden sich in den Vitae der Solisten und Instrumentalisten. So jung die Musiker auch sind, haben alle bereits eine umfassende, zum Teil professionelle Ausbildung. Beweise dafür gab es genug: Altsolistin Christine Schnur mit der Arie „Leg ich mich später nieder“ von Johann Sebastian Bach zum Beispiel oder die Sopransolistin Simone Kirschner aus Steinheim mit der Arie „Rejoicegreatly“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Herausragend im Instrumentalbereich glänzte Henriette Ortwein an der Oboe, als sie Antonio Vivaldis „Gloria“ mit zur Vollendung brachte.
Glanz verbreiteten die Chöre über das ganze Programm hinweg, wobei sicher „Tochter Zion“ von Händel und natürlich das „Gloria“ noch ein bisschen herausragten. Das „Gloria“ ist das bekannteste geistliche Werk Antonio Vivaldis und gilt als große Herausforderung für einen Chor. Trotzdem unglaublich, das alles in nur zwei Tagen so perfekt zusammenzubringen. Der engagierte Dirigent der beiden Elchinger Chöre ist unzweifelhaft der große Vater des Erfolgs.
© Schwäbische Post 31.01.2012  


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